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Vom Modellflug zum Beruf

Beispiel Philipp – 21 Jahre, Fluggerätemechaniker bei der Lufthansa : Philipp fand schon als Kind Flugzeuge interessant, was ihn besonders faszinierte war dass sie nicht einfach vom Himmel fallen... Sein Vater wollte immer mal ein kleines Flugzeug mit ihm bauen- aber es war sein Wunsch mal selbst fliegen zu können, der bei einem Besuch unseres Vereins geweckt wurde. Die Chance ergab sich - alls er mal gefragt hatte, bot ihm unser Jugendwart ein spontanes Training an. Philipp lernte schnell, hatte Spaß am fliegen, konnte günstig ein gebrauchtes Einsteigermodell erwerben – aber trotz aller Erklärungen blieb es für ihn geheimnisvoll und spannend warum ein Flugzeug eigentlich fliegt… Fliegen machte Spaß! Und er fand neue Freunde, mit denen er Fähigkeiten und Tricks weiterentwickeln konnte. So weit, dass er schließlich als Teil eines Teams für die Hessenmeisterschaften unseres Verbandes angemeldet wurde. Auch wenn dann Vieles durcheinander ging und nicht alles geklappt hat, hat er sich achtbar geschlagen – und bei einem der nächsten Male wurde er tatsächlich Hessenmeister – mit einem Modell, was sie zweimal im Team zusammen entwickelt und gebaut hatten! Nun konnte er die Zusammenhänge des Fliegens – Profile, Flächen, Ruder, Auftrieb gut verstehen und referierte auch in der Schule darüber - und auch bei seiner Abschlussprüfung. Das Interesse war über das Modellfliegen hinaus gewachsen – zu den Verkehrsflugzeugen welche im Anflug auf Frankfurt über seinem Haus eindrehten. So bewarb er sich für ein Praktikum – und schließlich für eine Ausbildung bei Lufthansa. Nach dreieinhalb Jahren hatte er es erfolgreich geschafft – er ist Fluggerätemechaniker in der Instandhaltungstechnik der Lufthansa – und schraubt an Airbus 330, 340 und gelegentlich am Jumbo.

Aber das Modellfliegen hat er nicht aufgegeben – seit ein paar Jahren beschäftigt er sich mit Renndrohnen und Fliegern aus dem 3D Drucker. Seine Drohnenfilme sehr ihr hier, Bilder seiner 3D Flieger hier.

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